Von der Redaktion, LokalDirekt 28.4.2026
Im Alltag sicher bezahlen: Vortrag informiert über Schutz von Daten und Geld
Beim Vortrag der Seniorenvertretung erhielten die Besucher wichtige Hinweise zum sicheren bargeldlosen Bezahlen. Foto: Detlef Ashoff/Seniorenvertretung Plettenberg
Ob an der Supermarktkasse, beim Online-Einkauf oder per Smartphone-App – bargeldloses Bezahlen gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Gleichzeitig wächst bei vielen die Unsicherheit: Wie sicher sind digitale Zahlungsmethoden? Worauf sollte geachtet werden? Und welche Rolle wird Bargeld künftig noch spielen?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich am Montag eine Informationsveranstaltung der Seniorenvertretung Plettenberg in Zusammenarbeit mit der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis. Dazu war Diplom-Volkswirt Steffen Rudolph eingeladen worden, der in einem Vortrag über aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr informierte und praktische Hinweise zum sicheren Umgang mit modernen Bezahlmethoden gab.
Diplom-Volkswirt Steffen Rudolph informierte über aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr.
Foto: Detlef Ashoff/Seniorenvertretung Plettenberg
Kartenzahlungen und kontaktloses Bezahlen seien heute weit verbreitet, erklärte Rudolph. Die Vorteile lägen auf der Hand: Der Bezahlvorgang gehe schneller, zudem müsse weniger Bargeld mitgeführt werden. Dennoch seien grundlegende Sicherheitsmaßnahmen weiterhin wichtig. So sollte die PIN-Eingabe stets verdeckt erfolgen. Zudem dürfe die Geheimzahl niemals gemeinsam mit der Bankkarte aufbewahrt werden. Auch eine regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge helfe dabei, unberechtigte Abbuchungen frühzeitig zu erkennen.
Beim Online-Shopping riet der Referent dazu, ausschließlich bei vertrauenswürdigen Anbietern einzukaufen. Eine gesicherte Internetverbindung sowie bekannte Zahlungsdienste sollten dabei selbstverständlich sein. Ebenso sei darauf zu achten, dass ein Käuferschutz besteht und sensible Bankdaten nicht unnötig weitergegeben werden.
Auch öffentliche WLAN-Netzwerke standen im Blickpunkt des Vortrags. Diese seien zwar bequem nutzbar, jedoch häufig nicht ausreichend geschützt. Bankgeschäfte oder sensible Transaktionen sollten daher nicht über frei zugängliche Netzwerke abgewickelt werden.
Zunehmend verbreitet sei zudem das Bezahlen per Smartphone. Hier empfahl Rudolph, Sicherheitsfunktionen wie Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einen sicheren Sperrcode konsequent zu nutzen.
Besondere Vorsicht sei bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen oder verdächtigen Anrufen geboten. Wer telefonisch dazu aufgefordert werde, PIN, Passwörter oder andere sensible Daten preiszugeben, sollte misstrauisch reagieren. Banken würden auf diesem Weg grundsätzlich keine vertraulichen Informationen abfragen.
Am Ende des Vortrags wurde deutlich: Moderne Zahlungsmethoden bieten viele Vorteile im Alltag – vorausgesetzt, grundlegende Sicherheitsregeln werden beachtet. Dann lassen sich digitale Bezahlmöglichkeiten sicher und unkompliziert nutzen.
Seniorenvertretung informiert über sicheres Bezahlen im Alltag
Von der Redaktion, LokalDirekt 20.4.2026
Die Seniorenvertretung lädt gemeinsam mit der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Im Alltag sicher bezahlen“ ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an ältere Menschen und greift aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr auf.
Diplom-Volkswirt Steffen Rudolph erläutert, wie Kartenzahlung und mobile Bezahlverfahren funktionieren und welche Sicherheitsaspekte dabei zu beachten sind. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Nutzung von Smartphone und Karte, zur Zukunft des Bargelds sowie zu Risiken und Schutzmaßnahmen beim Onlinebanking und Onlineshopping.
Die Veranstaltung vermittelt grundlegende Kenntnisse und gibt praktische Hinweise für den sicheren Umgang mit modernen Bezahlverfahren im Alltag. Teilnehmende erhalten Orientierung in einem sich wandelnden Zahlungsumfeld.
Die Veranstaltung findet am Montag, 27. April, um 16 Uhr im Ratssaal statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Besuch bei Nachbarn !
Auf Einladung des Seniorenbeirates Attendorn waren einige Mitglieder der Seniorenvertretung Plettenberg zu einer öffentlichen Sitzung in das Attendorner Rathaus eingeladen. Im Anschluss an die Sitzung saßen die Vertreter beider Seniorenvertretungen zu einem ausführlichen Gedankenaustausch zusammen. Es wurde vereinbart, dass man sich regelmäßig trifft, um sich auszutauschen.
„Jung für Alt“: Wenn Schüler zu Lehrern werden
Von Ai-Lan Na-Schlütter | LokalDirekt, 4.3.2026
Unter dem Motto "Jung für Alt" erklärten Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums älteren Menschen den Umgang mit Smartphone, Tablet und Co. Foto: Ai-Lan Na-Schlütter | LokalDirekt
Während Jugendliche ganz selbstverständlich durch Apps wischen und Nachrichten verschicken, stehen viele ältere Menschen bei Smartphone und Tablet noch vor Fragen. Genau hier setzt das Projekt „Jung für Alt“ an. Bereits zum fünften Mal hatte die Seniorenvertretung am Montag, 2. März, zu einer Handy- und Tablet-Schulung eingeladen – mit Unterstützung der Klasse 10a des Albert-Schweitzer-Gymnasiums.
Schritt für Schritt durch die digitale Welt
In der Cafeteria trafen Schülerinnen und Schüler auf interessierte Seniorinnen und Senioren aus Plettenberg. Ziel war es, Berührungsängste abzubauen und den sicheren Umgang mit digitalen Geräten zu vermitteln.
Wie bediene ich mein Smartphone richtig? Wie verschicke ich Fotos per App? Wie nutze ich eine Suchmaschine — und woran erkenne ich betrügerische Inhalte? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Nachmittags. "Man will nichts verkehrt machen, traut sich auchnicht, einfach mal zu machen. Früher gab es ja immer noch eine Gebrauchsanweisung — heute obsolet", so eine Teilnehmerin.
In kleinen Gruppen wurden individuelle Fragen beantwortet. Foto: Ai-Lan Na-Schlütter | LokalDirekt
In kleinen Gruppen nahmen sich die Jugendlichen Zeit für individuelle Anliegen. Ohne Zeitdruck erklärten sie Funktionen, wiederholten einzelne Schritte und halfen dabei, Notizen als Gedächtnisstütze festzuhalten. Keine Frage galt als „zu einfach“, Hemmungen waren ausdrücklich fehl am Platz.
Perspektivwechsel für Schüler
Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete das Projekt auch einen Rollenwechsel: Statt selbst die Schulbank zu drücken, standen sie als Erklärende und Lehrende zur Seite. Der begleitende Lehrer bemerkte augenzwinkernd, dass die Jugendlichen sicher nichts dagegen hatten, der Wiener Klassik für einige Stunden eine Pause zu gönnen.
Win-win-Strategie für Jung und Alt: Taschengeldbörse führt Generationen zusammen
Von Ai-Lan Na-Schlütter/LokalDirekt, 22.2.2026
Die Seniorenvertretung möchte mit der Taschengeldbörse Jung und Alt zusammenführen.
Foto: Ai-Lan Na-Schlütter/LokalDirekt
In Herscheid hat das Projekt Taschengeldbörse bereits Fuß gefasst. Dort bieten Jugendliche kleine Dienstleistungen für Personen mit Unterstützungsbedarf an. Die Plettenberger Seniorenvertretung greift diese Idee auf Anregung von Ute Reisener, in Herscheid für dieses Projekt federführend, auf und möchte auf diese Weise Jugendliche und Senioren miteinander verbinden. Dies ist ein Weg, um Jugendlichen (Jobsucher) Gelegenheit zur Aufbesserung ihres Taschengeldes zu geben und Senioren oder anderen Personen mit Unterstützungsbedarf (Jobanbieter) gelegentliche Hilfen im Alltag zu ermöglichen.
Über diesen Weg können leichte und gelegentliche Tätigkeiten, sei es beispielsweise haushaltsbegleitend oder in der Freizeitgestaltung, von geeigneten Schülern und Schülerinnen zwischen 14 und 18 Jahren im Rahmen der Möglichkeiten des Zuverdienstes erbracht werden. Eine Win-win-Situation für beide Seiten: Die Jugendlichen können ihr monatliches Budget aufbessern, die Senioren oder unterstützungsbedürftigen Personen werden bei der Alltagsbewältigung unterstützt.
Zusätzlich möchte das Projekt auch das Verständnis der Generationen füreinander fördern und einer drohenden Vereinsamung der Älteren entgegenarbeiten. Ralph Born, einer der Ansprechpartner für die Kontaktaufnahme, sagt: „Wir glauben einfach, dass die Jugend besser ist, als ihr Ruf.“
Potenzielle Helfer ab 14 Jahren können sich nach Ausfüllen eines Fragebogens auf einer Liste der möglichen Mitarbeiter eintragen lassen. Dieser Fragebogen gibt Auskunft über gewünschte Hilfeleistungen, zeitliche Einsatzmöglichkeiten oder persönliche Wünsche bei der Hilfeleistung. Notwendig für die Teilnahme sind eine bestehende Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung, die bei Jugendlichen in der Regel von der Familienhaftpflichtversicherung abgedeckt ist.
Die Idee der Taschengeldbörse wurde im Jugendzentrum vorgestellt.
Foto: Ai-Lan Na-Schlütter/LokalDirekt
Denkbar sind verschiedene Arten von Hilfen. Vom Gassigehen mit dem Hund über gelegentliches Einkaufen, leichte Gartenarbeit, einem gemeinsamen Gesellschaftsspiel bis hin zur Anleitung/Erklärung des Computers oder dem Einstieg ins Internet kann vieles persönlich entsprechend den Wünschen besprochen werden.
Träger der Taschengeldbörse ist die Seniorenvertretung Plettenberg. Die Koordination bei Fragen und Interesse übernimmt Ralph Born, Tel. 0170 9336772, [email protected].
Weitere Ansprechpartner sind: Brigitte Lesko (Tel. 0175 3632660) und Anke Pissier (Tel. 02391 70383).
Handy- und Tabletschulung von Jung für Alt
Von der Redaktion, 13.2.2026
Die Seniorenvertretung Plettenberg und Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums unterstützen am Montag, 2. März, in der Zeit von 11.30 bis 13 Uhr Seniorinnen und Senioren dabei, die digitale Welt besser zu verstehen. In entspannter Atmosphäre erklären die Jugendlichen Schritt für Schritt die wichtigsten Funktionen, vom Einrichten des Gerätes über das Schreiben von Nachrichten bis zur Einrichtung und Nutzung hilfreicher Apps.
„Besonders wichtig ist uns dabei der persönliche Austausch“, betont Detlef Ashoff von der Seniorenvertretung. Die Seniorinnen und Senioren können Fragen stellen und in ihrem eigenen Tempo lernen. Gleichzeitig profitieren auch die Jugendlichen; sie übernehmen Verantwortung und kommen mit einer anderen Generation ins Gespräch. „Die Schulung soll zeigen, dass man für neue Technologien nie zu alt ist“, erklärt Ashoff.
Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Albert-Schweitzer-Gymnasiums statt. Barrierefreiheit ist gewährleistet. Wer mit einem Rollstuhl kommt, wird gebeten, dies bei der Anmeldung anzugeben, um die wegen der besseren Planung gebeten wird (Tel. 02391 797019).
